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Erfolg hat Profi(l) – Entwickeln Sie Ihr ganz spezielles Erfolgsprofil! 




Sie bewerben sich fleißig regelmäßig und haben standardmäßig mehrere „Eisen im Feuer“, jedoch bleibt der gewünschte Erfolg mit Ihren Bewerbungen bisher aus?   


Fleiß und die damit einhergehende regelmäßige Erstellung neuer Bewerbungen ist zwar auch eine wichtige Eigenschaft und gleichermaßen eine gute Basis-Voraussetzung für den lang ersehnten Bewerbungserfolg, aber eben auch nicht alles.  



Grundsätzlich sollten Sie daran arbeiten, mehr nach der Prämisse „Qualität statt Quantität“ zu handeln und Ihre Bewerbungen mit Bedacht und immer sehr zielgerichtet zu erstellen und zu versenden. Bitte beachten Sie stets, dass auch Ihr Name als interessanter Kandidat schnell verpuffen kann am Arbeitsmarkt. Es genügt oft schon, dass Ihr Profil mehrfach bei einem Unternehmen vorgelegt wird, um sich ins Marketing-Aus zu katapultieren. Dies kann allein schon schnell dadurch passieren, dass Sie „zur Sicherheit“ gleich mehrere Personalberatungsfirmen in Ihre Stellensuche involviert haben und zur gleichen Zeit streuen.  


Wie aber entsteht nun ein Erfolgsprofil?


Grundsätzlich kann sich jeder Bewerber ein eigenes Erfolgsprofil erstellen, aufbauen und vermarkten – ganz egal aus welcher Branche Sie kommen oder welche Stellen Sie zuvor besetzt haben. Sogar ein Langzeitarbeitsloser kann sich mit der richtigen Portion und der optimalen Mischung aus Motivation, Zuversicht und Zielorientierung zum Erfolg profilieren!  


Für Sie klingt das jedoch zu aufwändig und anstrengend, denken Sie sofort?

Nun – und genau hier liegt bereits „der Hase im Pfeffer“!  



Sie benötigen zunächst vor allem einmal die richtige Grundeinstellung und den Willen, erfolgreich zu sein. Diese mentalen Eigenschaften kann man trainieren, bzw. sich relativ schnell aneignen. Sie bilden die Basis für alle weitern Schritte auf Ihrem Weg zur optimalen Selbstvermarktung.  

Der nächste relevante Step führt Sie zu einer intensiven – und manchmal sicherlich auch schmerzvollen – Auseinandersetzung mit sich selbst. Darum werden Sie nicht herumkommen. Denn je besser Sie sich selbst kennen, desto erfolgreicher werden Sie sich auch selbst vermarkten (können). Oder können Sie ad hoc Ihre drei größten Stärken und Schwächen nennen, wenn ich Sie jetzt anrufen würde?  


Erfolg haben Persönlichkeiten – und jeder ist eine eigene Persönlichkeit. Auch Sie!  


Doch was macht Sie und Ihre Persönlichkeit vor allem aus und was unterscheidet Sie von anderen Bewerbern? Was können Sie besser als andere oder warum sollte man sich für Sie entscheiden?  

Vielleicht haben Sie die ein oder andere Frage ja schonmal gehört? Tatsächlich handelt es sich hierbei um beliebte und relativ häufige Fragen im Vorstellungsgespräch.  


Ein gutes Profil muss nicht zwingend so sein wie die Masse – sogar das Gegenteil ist der Fall:  


Erst wenn Sie deutlich machen können, warum Sie sich von anderen Personen unterscheiden – vielleicht sogar auch anhand Ihrer ganz persönlichen Defizite – schärfen Sie Ihr Profil. Perfektionismus ist nicht nur allgegenwärtig, sondern mittlerweile auch langweilig. Sind es nicht gerade die Ecken und Kanten, die eine Person einzigartig und bewundernswert werden lassen?  


Glauben Sie mir – auch Sie können genau diese eine Person sein und sind es wahrscheinlich sogar schon. -Sie wissen (oder glauben) es wahrscheinlich nur noch nicht!  


Zeigen Sie Profil!    




Die gelungene (Selbst-) Präsentation in drei Ratschlägen



Ihnen steht z.B. die Präsentation eines wichtigen Projektergebnisses vor Ihrer Gruppe bevor, aber Sie befürchten Spannungen? 


Oder aber Sie möchten sich im Vorstellungsgespräch optimal präsentieren und Sie sind unsicher? Das muss nicht sein! Mit diesen 3 Hinweisen gehen Sie künftig gelassener in Ihren Vortrag: 


1. Identifizieren Sie bereits im Vorwege mögliche Störer / Bedenkenträger Ihrer Präsentation und überlegen Sie, wie Sie auch – und gerade – diese „auf Ihre Seite ziehen können“. 


2. Sprechen Sie laut und deutlich, so dass man Sie auch noch in der letzten Reihe der Zuhörerschaft gut verstehen kann. Beziehen Sie „Zwischenredner“ aktiv sowie durch ein gezieltes Ansprechen vor der ganzen Gruppe mit ein. Dadurch wird man sich das nächste Mal gut überlegen, ob man derart unaufgefordert selbst ins Rampenlicht gerückt werden möchte oder Ihnen lieber konzentriert zuhört. Sie können sich sicherlich zukünftig einer ungeteilten Aufmerksamkeit erfreuen. 


3. Zeigen Sie auch körpersprachliche Präsenz! Durch einen festen Stand auf beiden Beinen wirken Sie „automatisch“ selbstbewusster und „geerdeter“. Sie beweisen “Standing”. Vermeiden Sie fahrige und hastige Bewegungen mit den Armen und üben Sie vor dem Termin bedachte Gesten, die Ihre verbalen Aussagen unterstreichen.   


Tipp: Wenn Sie nicht genau wissen „wohin mit den Händen“, nehmen Sie einfach einen Stift in die Hand. Das beruhigt und schafft mehr Sicherheit. Aber Achtung: Bitte nicht mit dem Kuli knacken…

 



Warum sollten wir gerade SIE einstellen?



Diese heikle und nicht zu unterschätzende Frage während des Einstellungsvorganges treibt so manchem Bewerber schnell die Schweißperlen auf die Stirn. 
 
Sollte sie jedoch nicht!
 

Grundsätzlich ist es sowieso sinnvoll, diese Überlegung selbst – unabhängig davon, ob die Frage überhaupt auf Arbeitgeberseite gestellt wird oder nicht – anzustrengen und für sich zu klären. Im Idealfall tun Sie dies auch bereits im Vorwege für jede Stelle, auf die Sie sich bewerben möchten. 
 

Somit dürfte Ihnen die Erstellung eines aussagekräftigen Anschreibens dann auch nicht mehr allzu schwer fallen. 
 

Denn genau um die Klärung dieser Fragestellung geht es schließlich bei der Besetzung einer jeden Vakanz:

Gesucht wird der Bewerber, dem man eine Stelle mit all ihren speziellen Herausforderungen am meisten zutraut. 
 

Bleiben Sie immer authentisch und selbstbewusst 

(sich selbst bewusst)!
 

Überlegen Sie sich am besten schon vor der Erstellung einer Bewerbung, was Sie fachlich wie persönlich besonders macht und wie Sie sich von anderen Bewerbern unterscheiden. Werden Sie sich Ihrer Stärken klar und bringen Sie diese aufs Papier! Haben Sie keine Bedenken vor „ungeraden“ oder lückenhaften Lebensläufen! Wer hat heute schon den „perfekten“ Lebenslauf? Wichtig ist lediglich, wie schlüssig Sie Ihren persönlichen Werdegang wiedergeben und wie Sie mit Fehlern in der Vergangenheit umgegangen sind.

Denn exakt Ihre Persönlichkeit ist es, die Sie auszeichnet und die Sie einzigartig macht!
 
Zeigen Sie Profil und verleihen Sie Ihrer Individualität Ausdruck.




Mit Systemischem Coaching dem Ziel einen Schritt näherkommen!

Grundsätzlich lassen sich viele berufliche Fragestellungen in Bezug auf Bewerbung und Karriere hervorragend durch einen persönlichen Berater abdecken und klären. Der Experte in seinem Bereich weiß schließlich wovon er spricht und kann Ihnen daher ideal helfen und Sie nach vorn bringen.


Es gibt jedoch gewisse Themen, die eines Systemischen Coachings bedürfen, um einen Schritt weiter in Richtung Lösungsfindung zu gelangen und bei denen die Möglichkeiten der professionellen Beratung ihr Ende finden: 


Gerade wenn es um Entscheidungsfragen geht und darum, in welche berufliche Richtung es für Sie gehen soll, sind Sie mit einem Coaching besser aufgehoben. Denn hier geht es explizit um Ihre ganz persönliche Entscheidung, die nur Sie allein treffen können und sollten. Ebenso eignen sich über das Berufliche hinausgehende Fragen perfekt für den Coaching-Ansatz, wie z.B.:


Wie kann ich selbstbewusster werden? Wodurch kann ich eine ausgewogenere Work-Life-Balance erzielen? Beim Coaching werden Sie die Lösung durch sich selbst finden, bei einer Beratung erhalten Sie Ratschläge von außen. 


Wichtig ist beim Coaching jedoch vor allem auch die Formulierung der konkreten Thematik vorab, um in die richtige Richtung “zu marschieren”. Letztendlich sind die Übergänge zwischen Beratung und Coaching fließend, es handelt sich jedoch um zwei ganz unterschiedliche konkrete Methoden der individuellen Personalentwicklung. Und auch Ihr Coach, bzw. Berater sollte klar zwischen beiden Methoden unterscheiden und Sie jeweils auf die angewandte Methode aufmerksam machen. 


In jedem Falle wünschen wir Ihnen viel Erfolg - egal welche Methode Sie auch anwenden.





Nutzen Sie verstärkt Social Media für Ihre Jobsuche!


Als Jobwechsler, der sich gerade beruflich umorientiert, sollten Sie natürlich streng vertraulich mit Ihrer Stellensuche umgehen. Um nicht den aktuellen Arbeitsplatz zu gefährden, vermeiden Sie die Veröffentlichung eines Stellengesuches tunlichst.


Wenn man sich allerdings auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung befindet und gleichzeitig Arbeit Suchend ist, bietet sich die verstärkte Nutzung von Social Media an.

Immer mehr Stellen werden mittlerweile über Netzwerke besetzt. Achten Sie daher auf einen positiven und berufsfördernden Auftritt in sozialen Netzwerken. Sie können und sollten diese Kanäle gerade auch aktiv dazu nutzen, sich einen guten Ruf in der digitalen Welt aufzubauen:

Die wohl bedeutendste Karriereplattform in Deutschland ist nach wie vor XING, für internationale Arbeitsstellen bietet sich darüber hinaus auch LinkedIn an. Pflegen Sie hier Ihr Bewerberprofil und präsentieren Sie sich vorteilhaft. Veröffentlichen Sie nur Angaben, die Sie auch jedem Fremden „auf der Straße“ anvertrauen würden, bzw. nutzen Sie auch die jeweiligen Einstellungen zur Privatsphäre entsprechend, damit Sie selbst bestimmen, welche Informationen über Sie und Ihren Werdegang an die Öffentlichkeit gelangen. Denn Personalverantwortliche informieren sich häufig im Vorwege im Netz über Sie und Ihre virtuellen Aktivitäten, wenn Sie ein potentieller neuer Mitarbeiter sind.

Sie finden aktuell keine passenden Stellen in den verschiedenen Online-Stellenmärkten? Dann schalten Sie doch selbst einfach mal ein eigenes Stellengesuch! Diese Möglichkeit bietet sich in den beiden bereits erwähnten Portalen ebenso wie z.B. in der Jobbörse der Agentur für Arbeit, in regionalen Medien (Print und/oder Online), in speziellen beruflichen Foren, in Blogs oder bei Ebay Kleinanzeigen usw.

Natürlich werden Sie nach der Schaltung eines eigenen Stellengesuches auch von Arbeitgebern kontaktiert werden, die Ihnen Stellen anbieten, die Sie evtl. nicht annehmen möchten – klar. Aber Sie können ja jederzeit frei entscheiden und Ihre Chancen auf eine neue Arbeitsstelle erhöhen sich deutlich.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der gelungenen Selbstpräsentation!




Den "Winterblues" aktiv angehen - gerade auch im Job!



Die Tage sind wieder kürzer, die Dunkelheit dauert länger und schlägt einigen Menschen ganz besonders auf die Stimmung. Der „Herbstblues“ hat schon längst seinen Einzug gehalten. Aber seien Sie beruhigt: Es geht nicht nur Ihnen allein so!

 

Wie aber kann man ersten leichten depressiven Verstimmungen positiv entgegenwirken? Woher nimmt man gerade in der dunklen Jahreszeit die Kraft, jeden Tag voll motiviert in den Job zu gehen und Leistung zu bringen, wo man doch den ganzen Tag über mit Müdigkeit zu kämpfen hat? 
 

In einer Leistungsgesellschaft wie der unseren „darf“ man sich die normalen biologischen Signale des Körpers während der Herbst- und Wintermonate leider nicht (so stark) anmerken lassen. 
 

Heute möchte ich Ihnen daher gern ein paar Tipps an die Hand geben, wie Sie hoffentlich leichter durch die Jahreszeit kommen:
 

1. Setzen Sie sich gezielt positive Ereignisse – auch und gerade im privaten Bereich – z.B. am Wochenende, auf die Sie sich während der Arbeitswoche schon freuen können. Das motiviert!

 

2. Beachten Sie Ihren Biorhythmus und erledigen Sie komplizierte oder unliebsame Tätigkeiten gleich morgens, damit diese Ihnen nicht zusätzlich den ganzen Tag „auf der Seele“ liegen.

 

3. Gönnen Sie sich unter der Woche ausreichend viel Schlaf. Sie selbst wissen am besten, nach wie vielen Stunden Sie sich ausgeruht und erholt fühlen: +/- 8 Stunden sollten optimal sein.

 

4. Schrauben Sie gezielt Ihre Erreichbarkeit – beruflich wie privat - auf ein angenehmes Maß herunter. Gönnen Sie sich nicht erreichbare Zeiten, in denen Sie abschalten können.

 

5. Setzen Sie gerade jetzt verstärkt Prioritäten im Job und erledigen Sie Wichtiges und Dringliches zuerst und wenn Sie mental am fittesten sind.

 

6. Positive Gedanken! Erinnern Sie sich doch einmal an den letzten Sommerurlaub oder an ein schönes Ereignis im Freien, als die Sonne noch schien. Wenn Sie diese Bilder in ein Gefühl manifestieren können, rufen Sie genau dieses Gefühl bei Bedarf ganz leicht ab und der Tag erscheint sicherlich nur noch halb so düster.
 

Kommen Sie in jedem Fall gut durch den Winter! 




Wie Sie sich als Mitarbeiter im Unternehmen unersetzlich machen


Personalentscheidungen hinsichtlich Stellenabbau und Kündigungen werden bekanntlich meist auf rein rationaler Ebene getroffen und insbesondere dann, wenn es dem Unternehmen wirtschaftlich schlechter geht.



Dennoch werden gelegentlich Kündigungsentscheidungen auch auf rein persönlicher Ebene gefällt und dann ausgeführt, wenn es einen triftigen Grund dafür gibt. Diese Gründe beziehen sich entweder auf die Person des Arbeitnehmers, auf das Verhalten oder eben auf betriebliche Gründe.

Um solchen persönlichen, bzw. verhaltensbedingten Gründen zu entgehen, gilt es vor allem natürlich, die geltenden Richtlinien und gewünschten Verhaltensweisen zu berücksichtigen und sich entsprechend in die Gemeinschaft der Firma einzufügen. Viele ausgesprochene Kündigungen – vor allem die, die innerhalb der bis zu 6-monatigen Probezeit ausgesprochen werden – fußen jedoch auch auf Gründen, die nicht direkt greifbar sind. Während der Probezeit bedarf es nämlich keiner Angabe eines Grundes.
Unter diesen Umständen sollte man sich möglichst auf der Beziehungsebene unersetzlich machen, wenn man sich mit dem Unternehmensumfeld und dem Miteinander identifiziert und in dem Unternehmen bleiben möchte.

Bereits in der Probezeit wird beobachtet und beurteilt wie Sie sich rein menschlich gesehen verhalten und ob Sie rein typmäßig weiterhin Chancen im Betrieb haben. Dabei wird natürlich auch immer die fachliche Seite berücksichtigt. Wenn Sie jedoch Ihre Arbeit fachlich gesehen gut bewältigen und die gesetzten Ziele erreichen, sind Sie fachlich meist schon auf der sicheren Seite.


Empfehlungen zur eigenen Verhaltensweise - so erhalten Sie auch persönlich gesehen einen guten Stand bei Vorgesetzen und Kollegen:

1.    Achten Sie darauf, nicht gleich zu Beginn zu hohe Leistungen zu bringen, sondern vergleichen Sie sich immer mit Ihren Kollegen und Vorgesetzen – passen Sie Ihre Leistung ggf. an. Einen neuen Kollegen mit „Strebermanier“ hat man meist nicht gern mit im Boot – es besteht Gefahr, dass Sie anderen u.U. „den Rang ablaufen könnten“. Das erzeugt Neid und kann in Extremfällen auch zu unschönen Mobbingaktionen führen.

2.    Passen Sie sich mit privaten Aussagen und Erzählungen Ihrem Umfeld an und halten Sie sich im Zweifelsfalle lieber etwas bedeckt, was das Ausplaudern von privaten Dingen betrifft.

3.    Signalisieren Sie neuen Kollegen Vertrauen, Unterstützung und dass Sie „alles im Griff“ haben – unterstützen Sie Schwächere ggf. bereitwillig, lassen Sie sich aber auch nicht ausnutzen.

4.    Nutzen Sie gemeinsame freie Zeiten, wie z.B. die Mittagspausen oder Betriebsfeste, um mit für Sie wichtigen Personen Kontakte zu knüpfen und zu intensivieren.

Wie läuft es denn gerade bei Ihnen? Wenn Sie weitere konkrete Ansatzpunkte über sich oder das Thema herausfinden möchten, vereinbaren Sie gern einen Termin mit uns!




Befristete Arbeitsverträge - Fluch und Segen von prekären Arbeitsverhältnissen

 





Heutzutage gibt es kaum noch eine ausgeschriebene Stelle, die unbefristet zu besetzen ist.


Ein Großteil aller Vakanzen ist auf maximal 2 Jahre befristet. Die Vornahme dieser Befristungen erfolgt teilweise sachgrundlos, teilweise unter Angabe eines Befristungsgrundes, wie z.B. die Vertretung einer Person in Elternzeit.

Grundsätzlich suchen Bewerber nach einer langfristigen beruflichen Perspektive, um auch zukünftig eine vermeintlich größere Planungssicherheit für sich selbst zu haben. Mit hoher Wahrscheinlichkeit möchte jeder Gewissheit darüber haben, ob und wo man in den nächsten Jahren beschäftigt sein wird.

Durch die weiter zunehmende Planungsunsicherheit der Unternehmen selbst wird dieser Sicherheitswunsch auf Seiten von Jobsuchenden jedoch langfristig nicht erfüllt werden können.

Insofern ist es an der Zeit umzudenken!

Grundsätzlich sollte jeder Teilnehmer auf dem Arbeitsmarkt damit umzugehen lernen zeitliche, inhaltliche und räumliche Flexibilität als Selbstverständnis zu erkennen. Die Zeit, in der man 40 Jahre in ein und demselben Unternehmen beschäftigt war, ist längst vorbei.

Es gibt jedoch auch viele positive Aspekte in Hinblick auf Befristungen aus Sicht des Bewerbers / Arbeitnehmers:

- Sollten Ihnen Position, Kollegen oder Vorgesetzte nicht 100%ig passen, ist das Ende dieses Zustandes, der auf Dauer auch ernsthaft krank machen kann, bei einer Befristung absehbar
- Bei der nächsten Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung müssen Sie nicht großartige Begründungen für den Stellenwechsel finden und sich nicht rechtfertigen.
- Sie haben die Möglichkeit, über einen absehbaren Zeitraum neue Möglichkeiten, Erfahrungen und Kenntnisse für sich zu gewinnen. Dies wiederum kann auch das eigene Selbstvertrauen steigern.
- Wer weiß schon, welche Qualifikationen und Fähigkeiten in zwei Jahren gefragt werden - auch Sie selbst bleiben flexibel.
- Es besteht evtl. die Übernahme Ihrer Person in ein festes Arbeitsverhältnis, wenn Sie sich gut bewährt haben.

Scheuen Sie sich nicht, sich auch auf befristete Stellen zu bewerben und bleiben Sie flexibel!




6 Monate Probezeit - 6 praktische Tipps, um 

diese Bewährungsprobe erfolgreich zu meistern

 

 

Viele sind sich unsicher, wie sie sich während der Probezeit bei einem neuen Arbeitgeber am besten verhalten sollen, um diese Bewährungsprobe erfolgreich zu meistern.



Grundsätzlich sollten Sie Ihr Verhalten immer dem Unternehmensinhalt und -zweck, der Branche und vor allem auch ihrem Vorgesetzten, den Kollegen und Kunden anpassen und natürlich auch ihrer ganz persönlichen Stelle, die Sie bekleiden. Dennoch gibt es einige generelle Verhaltensweisen, die ihre Chancen erhöhen, sich in einem positiven Licht zu zeigen:

1.    Seien Sie Sie selbst und verhalten Sie sich absolut authentisch. Wer sich verstellt oder sogar verstellen muss, wird schnell auffliegen. Sie tun sich damit auch selbst keinen Gefallen, da die Annahme oder Nachahmung fremder Einstellungen oder Verhaltensmuster gleichzeitig sehr anstrengend und auf Dauer nicht durchzuhalten ist.

2.    Bringen Sie Ihre eigenen Ideen mit in die Arbeitsprozesse ein. Tun Sie dies jedoch behutsam und immer mit der nötigen Portion Fingerspitzengefühl. Schließlich sind Sie noch neu im Unternehmen und sollten sich nicht gleich anmaßen, alles an sich zu reißen und zu verändern.

3.    Beobachten Sie gut was um Sie herum geschieht. Nur ein guter Beobachter kann frühzeitig erkennen, wenn sich Situationen oder persönliche Verhaltensweisen in Ihrer Umgebung verändern.

4.    Holen Sie sich regelmäßiges Feedback von Ihrem, bzw. Ihren Vorgesetzten ein. Lassen Sie auch Kritik zu und erkennen Sie diese als konstruktive Möglichkeit an, sich zu verändern und zu verbessern. Idealerweise z.B. nach drei Wochen, nach drei Monaten und auf jeden Fall kurz vor dem Ende der Probezeit.

5.    Grenzen Sie sich ab, falls nötig. Gibt es evtl. einen speziellen Kollegen, der regelmäßig versucht, Ihnen auch seine / ihre Arbeit zuzuschustern? Manchmal sollte man auch klar „Nein“ sagen, um die eigene Meinung und Haltung eindeutig transparent zu machen. Bleiben Sie selbstbewusst und insofern sich selbst bewusst.

6.    Wenn Ihnen Dinge auffallen, mit denen Sie persönlich nicht zurechtkommen, sich unwohl damit fühlen oder gar Ihren Werten widersprechen, sollten Sie hellhörig werden. Sprechen Sie solche Ereignisse an – am besten in einer vertrauensvollen Umgebung und immer natürlich auf sachlicher Basis. Lassen Sie sich die jeweiligen Hintergründe erklären und fragen Sie nach. Lässt sich Gravierendes allerdings nicht erklären, bzw. nicht mit Ihrer Meinung vereinbaren, sollten Sie grundsätzlich auch selbst überlegen, ob Sie in der richtigen Firma, bzw. in dem für Sie richtigen Umfeld angekommen sein.

Vergessen Sie bei allem „guten Eindruck machen“ nicht, dass nicht nur Sie „unter Beobachtung“ stehen – nein, auch Sie selbst erproben für sich die Stelle und das Unternehmen! Und am Ende müssen auch Sie sich dafür oder dagegen entscheiden!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen stets die richtigen Entscheidungen.



Neues Jahr - neue gute Vorsätze, oder!?


Wie zum Ende jedes Jahres oder vor allem auch zu Beginn jedes neuen Jahres werden wir von den Medien direkt oder indirekt dazu aufgefordert, uns für mindestens einen „guten Vorsatz“ zu entscheiden und diesen aktiv zu verfolgen.


Dies ist grundsätzlich ein wertvoller Ansatz. Aber seien wir doch mal ehrlich: Wie viele der Pläne die Sie jemals verfolgt haben, konnten Sie auch dauerhaft umsetzen und einhalten? Wenn es Ihnen  wie den meisten Menschen ergeht, bleiben häufig nur ein schlechtes Gewissen und der fade Beigeschmack davon übrig, diese Ziele nicht dauerhaft eingehalten zu haben. Man fühlt sich somit schlechter als zuvor! Da Sie als Arbeit Suchender, bzw. als Bewerber sich jedoch vor allem gut fühlen sollten, um in der Bewerbungsphase positiv auftreten zu können, sollten Sie für sich abwägen, in wieweit Sie sich persönlich die oft propagierten guten Taten überhaupt „auf die Fahne schreiben“ möchten.


Denken und handeln Sie selbstbestimmt! 


Lassen Sie sich nichts aufdrängen, was Sie mit einiger Wahrscheinlichkeit sowieso nicht einhalten können.Motivieren Sie sich! Motivieren Sie sich allerdings nur zu solchen Vorhaben, die für Sie selbst schon immer wichtig waren oder geworden sind. Manchmal weichen diese Ziele von den Zielen der Allgemeinheit natürlich auch ab. Lassen Sie sich dadurch nicht verunsichern. 


Finden Sie zunächst heraus, was Sie selbst im neuen Jahr für sich erreichen möchten. Wo wollen Sie am Silvesterabend beruflich stehen? Setzen Sie sich nur realistische Ziele – vor allem auch Teilziele helfen Ihnen dabei, Schritt für Schritt voran zu kommen. Überfordern Sie sich nicht und prüfen Sie Ihre Möglichkeiten, diese Etappenziele auch wirklich zu erreichen. Suchen Sie sich ggf. professionelle Unterstützung dafür, um Ihr „Berufsprojekt“ klar zu strukturieren und geschickt anzugehen. 


Für das laufende Jahr nur die besten Wünsche, verbunden mit der Hoffnung, dass Sie für sich die richtigen Entschlüsse fassen werden!



 

Woran ich merke, dass ich den richtigen Job habe





Jeder Mensch wünscht sich sicherlich, den richtigen Job zu haben und beruflich „angekommen“ zu sein.



Doch woran lässt sich Arbeitszufriedenheit eigentlich grundsätzlich festmachen? Oftmals sind es eher die kleinen Dinge, die in ihrer Gesamtheit das Glück am Arbeitsplatz ausmachen.

Sie sind sich unsicher, ob Sie sich arbeitstechnisch momentan an der richtigen Stelle befinden? Dann beantworten Sie sich doch einmal die nachfolgenden 10 Fragen:

1.    Stehe ich überwiegend mit einem positiven Gefühl auf, wenn ich in den neuen Tag starte?

2.    Kann ich abends schnell einschlafen - ohne lange über den nächsten Arbeitstag grübeln zu müssen?

3.    Freue ich mich meistens auf die Arbeit?

4.    Fühle ich mich fachlich gefordert ohne überfordert zu sein?

5.    Besteht meine Arbeit für mich aus der richtigen Mischung von neuen Herausforderungen und gleichbleibenden Routineaufgaben?

6.    Ist mein Arbeitsweg und sind meine Arbeitszeiten mit einer ausgewogenen Work-Life-Balance vereinbar?

7.    Kann ich mich nach der Arbeit meist noch für private Aktivitäten begeistern und mich zu Sport, Treffen mit Familie und Freunden etc. aufraffen?

8.    Beruht die Zusammenarbeit mit meinem Chef und meinen Kollegen auf Vertrauen, bzw. fühle ich mich menschlich wohl?

9.    Kann ich mich auf der Arbeit authentisch verhalten und meistens so sein wie ich bin, ohne mich         verstellen zu müssen?

10.    Passt die Unternehmensphilosophie zu meinen ganz persönlichen Wertevorstellungen?

Ergebnisbewertung:

1.    Wenn Sie mehr als 7 Fragen mit einem „ja“ beantworten können, dürften Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit „angekommen“ und für die momentane Situation weitestgehend zufrieden in Ihrem Job sein.

2.    Andersherum: Müssen Sie mehr als 5 Fragen mit einem „nein“ für sich beantworten, sollten Sie sich ehrlich fragen, ob Sie sich nicht lieber nach einer neuen beruflichen Herausforderung umschauen sollten, die besser zu Ihnen und Ihren Vorstellungen passt.

Wir wünschen Ihnen sehr, dass Ergebnisbewerbung 1 für Sie zutrifft!
Denn nur wenn man an den meisten Tagen gern zur Arbeit geht, kann man auch gute Leistungen erbringen und ist auf Dauer glücklicher und somit auch gesünder.

Bleiben Sie also glücklich!