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Auch Sie als Bewerber sollten sich für das Unternehmen entscheiden - schauen Sie dabei genau hin!


Nervosität vor einem anstehenden Bewerbungsgespräch - und vor allem, wenn einem selbst das betreffende Gespräch dazu noch sehr wichtig ist - z.B. wegen des bedeutenden Firmennamens oder aufgrund einer bestehenden Arbeitslosigkeit, die man schnellstmöglich überwinden möchte, ist ganz normal. 


Allerdings steht diese Aufregung dem Bewerber sehr im Wege: 


Zum einen wird die eigene Selbstpräsentation sicherlich nicht so gut ausfallen, wenn man sehr nervös ist. Vielleicht werden in der Erzählung wichtige Details vergessen oder man wirkt im schlimmsten Falle nicht souverän genug, um die betreffende Stelle optimal besetzen zu können. Diese Hindernisse können Sie quasi in jedem anderen Bewerbungsratgeber nachlesen und zusätzlich erhalten Sie Hinweise, wie es Ihnen gelingt, Ihre Angst zu überwinden. 


Wir möchten jedoch noch ein ganz anderes Thema erwähnen, für das es sich lohnt, "mit offenen Augen" ins Gespräch zu gehen: 


Je ruhiger und gelassener Sie bereits in Ihr Vorstellungsgespräch hineingehen, umso mehr Details können Sie in der Situation erkennen und erfassen, die um Sie herum geschehen - und dafür sollten Sie auf jeden Fall offen sein. 


Gerade hier lohnt es sich genauer hinzusehen: 

Sie sollten bereits während des Vorstellungsgespräches mit Ihren feinen "Antennen" aufgenommen haben, wie das Unternehmen "tickt" und ob Sie mit Ihrer Verhaltensweisen und Ihren Vorstellungen hier überhaupt hineinpassen würden. Beantworten Sie sich dazu anhand von genauem Zuhören und Hinsehen folgende drei zentrale Fragen: 


1. Werde ich als Bewerber rein menschlich gesehen so behandelt wie ich mir einen adäquaten Umgang im Geschäftsleben miteinander vorstelle? Passt das Unternehmen (der Umgang) zu mir?

Versetzen Sie sich in Ihr Gegenüber und beantworten Sie für sich die Frage, ob der Gesprächsverlauf Ihnen gerecht wird und ob Sie sich wohlfühlen. Bitte haben Sie dabei auch immer im Blick, dass sich das Unternehmen während des Rekrutierungsprozesses - genau wie Sie selbst - jeweils von seiner besten Seite zeigt. Kennen Sie Ihre eigenen Werte und schätzen Sie ab, ob diese auch hier im täglichen Miteinander so gelebt werden, wie auf der Webseite in der Unternehmensphilosophie deklariert. "Walk the talk" - d.h. das Versprochene oder auch das gesprochene / geschriebene Wort sollte tatsächlich auch in der Praxis umgesetzt und aktiv vorgelebt werden. 


2. Passt die Aufgabe wirklich zu mir? 

"Machen Sie sich ehrlich" und stellen Sie selbst auch einige klärende Fragen, um ein genaueres Bild von der Stelle zu erhalten. Setzen Sie sich dabei jedoch nicht unter Druck (Thema: Arbeitslosigkeit etc.)  oder schätzen Sie sich nicht besser (oder schlechter) ein als Sie wirklich sind. Entwickeln Sie zuvor ein realistisches Selbstbild. 


3. Passen die organisatorischen Umstände der Stelle zu meiner aktuellen Lebenssituation? 

Je nachdem in welcher Situation Sie sich aktuell befinden (Familienstand, Kinder, Gesundheit usw.) sollte auch Ihr Job, bzw. Ihr Arbeitsplatz zu Ihnen passen. D.h. z.B., wenn ich keine großartigen privaten Verpflichtungen in meiner Freizeit habe, kann ich auch mal einen längeren Arbeitsweg in Kauf nehmen. Oder wenn es um die Besetzung einer Teilzeit-Stelle geht, wird in den seltensten Fällen - auch nicht im späteren Verlauf - eine Vollzeit-Stelle. Oder wenn ich eine Führungsstelle suche, sollte ich mich idealerweise direkt auf eine bewerben und nicht hoffen, dass ich irgendwann einmal befördert werde. 


Gerade auch diese Grundsatzthemen sollten Sie zunächst für sich klären und dann klar und selbstbewusst im Gespräch thematisieren. Falsche Entscheidungen aus übersteigertem Ehrgeiz oder aus einem Mangel an Selbstwertgefühl heraus sollten Sie tunlichst vermeiden, denn diese werden sich spätestens während der Probezeit bitterlich rächen. 


Wählen Sie immer das Umfeld, in dem Sie sich am meisten "zu Hause" fühlen und möglichst so sein können, wie Sie eben sind!



 


"Erzählen Sie doch mal etwas von sich" - Wie Sie mit dieser Frage im Vorstellungsgespräch am cleversten umgehen



In vielen Bewerbungsgesprächen wird gleich zu Beginn das Wort an den Bewerber übergeben und oft die damit verbundene Aufforderung, “etwas über sich zu erzählen”. 


Für viele Kandidaten zunächst eine nicht so leicht zu beantwortende Angelegenheit, zumal dieser Appell sehr global formuliert ist und nicht transparent macht, worauf der Personalverantwortliche hinaus will.

Natürlich dürfen (und sollen) Sie als Kandidat auch immer selbst Fragen stellen und insofern ist es nur legitim, dass Sie den Interviewer darum bitten, diese Aufforderung zu konkretisieren, damit Sie genauer formulieren können, worauf diese Frage abzielt. Erhalten Sie keine konkrete Antwort, so ist meistens davon auszugehen, dass Sie zunächst in kurzen Worten Ihren beruflichen Werdegang darlegen sollen. Hierzu eignet sich eine grobe mündliche Zusammenfassung über Ihre Erfahrungen und Arbeitsbereiche, bzw. Qualifikationen.

Sprechen Sie zunächst nicht zu lange, um die Reaktionen der Zuhörerschaft abzuwarten, ob Sie grundsätzlich “auf dem richtigen Weg” sind. Reaktionen können natürlich auch Blicke oder körpersprachliche Signale sein. Beobachten Sie gut! In Abhängigkeit des Feedbacks, welches Sie erhalten, fahren Sie entweder fort in Ihrer Vita oder ändern Sie die Gesprächsrichtung.

Gelegentlich nutzen manche Interviewer diese Taktik auch dazu, um zu erfahren, was Sie als erstes aus Ihrem Leben erzählen, um Sie als Typ einschätzen zu können. Doch Vorsicht: Beginnen Sie nicht mit privaten Angelegenheiten oder lassen Sie sich nicht dazu hinreißen, Dinge auszuplaudern, die Sie normalerweise gar nicht erwähnt hätten. Der Fokus sollte immer auf Ihrem beruflichen Fortkommen liegen.

Geben Sie sich professionell und authentisch und halten Sie auch kleinere Gesprächspausen souverän aus. Sie müssen nicht permanent sprechen. Auch Pausen nach Ihren Antworten werden oft gezielt eingesetzt, um weitere Dinge von Ihnen zu erfahren. Denn in der Aufregung, die ein Vorstellungsgespräch gewöhnlicherweise mit sich bringt, könnte man dazu neigen, möglichst viel von sich berichten zu wollen. Doch dabei kann man auch schnell mal “vom Kurs abkommen”.



 


Bleiben Sie immer authentisch!

 



Wichtig während des gesamten Bewerbungsprozesses ist es, dass Sie immer Sie selbst bleiben und sich nicht verstellen. Authentizität ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg!


Natürlich ist es in der Bewerbungssituation völlig normal, wenn man z.B. im Vorstellungsgespräch nervös oder aufgeregt ist. Das liegt einfach in der Natur der Sache, dass es sich eben um eine Art Prüfungssituation handelt. Vergessen Sie hierbei jedoch nicht, dass auch Sie sich letztendlich für das Unternehmen und für die neue Aufgabe entscheiden müssen - insofern “prüfen” auch Sie Ihr Gegenüber im Gespräch. Daher dürfen Sie ebenso Fragen stellen, die Ihnen ein konkreteres Bild von der Stelle, Ihren Gesprächspartnern und der Firma verschaffen.

Nur wer sich jedoch im Gesprächstermin und auch bereits in den Bewerbungsunterlagen so gibt wie er tatsächlich auch ist, kann überzeugend wirken! Natürlich sollten Sie daran arbeiten, sich argumentativ und vom persönlichen Auftreten her im besten Licht zu zeigen. Zeigen Sie aber gerade auch Ihren persönlichen Charakter - denn man entscheidet sich auch für Ihre Persönlichkeit. Verstellen Sie sich nicht.

Sie sind eher zurückhaltend? Gut - dann müssen Sie in Ihrer Selbstvermarktung auch nicht so tun als wären Sie jemand, der gern viel oder sehr laut spricht oder immer als erstes das Wort ergreift. Sie sind eher extrovertiert? Bestens - dann zeigen Sie dies auch im Gespräch. Auf den Charakter bezogen gibt es kein “gut” oder “schlecht” - jeder Mensch ist einzigartig und sollte es auch bleiben! Schließlich wird sich im Laufe der Zusammenarbeit Ihr wahrer Charakter sowieso irgendwann offenbaren. Wenn das Unternehmen in den Gesprächen zuvor “jemand anderen” kennengelernt hat, kann dies auch ganz schnell nach hinten losgehen.

Zeigen Sie also Ihr Profil - genau dafür wird man Sie auch einstellen!





Angst vor dem Vorstellungsgespräch? - Da sind Sie nicht allein..



Sie hatten vielleicht schon in der Schule Angst vor Prüfungen, Klausuren oder davor, Referate zu halten? Und heute fürchten Sie nichts mehr als das Vorstellungsgespräch, bzw. sich selbst öffentlich zu präsentieren?


Zumindest stehen Sie mit diesem Problem nicht allein da. Viele Bewerber freuen sich zunächst, wenn sie eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch erhalten. Doch oft schlägt diese Freude schnell in Stress - und bei manchen Kandidaten regelrecht in Angst - um.

Wer schon als Kind oder Jugendlicher unter akuter Prüfungsangst gelitten hat, muss häufig feststellen, dass sich diese Angst oder das allgemeine Unwohlsein auch im späteren Leben fortsetzt. Dabei spielt es oft keine Rolle in welchem Alter Sie sich gerade befinden oder um welche berufliche Position es sich handelt.

Aber lassen Sie sich trösten - an dieser “Angst” kann man sehr gut arbeiten und sie in positive Energie umwandeln, die Ihnen in wichtigen Gesprächen dann sogar helfen und sie unterstützen wird.

Wichtig bei der Angstbewältigung ist es, zunächst die Hintergründe für Ihre persönliche Situation zu beleuchten und konkrete Gründe für die Angst herauszuarbeiten. Wenn diese bekannt sind, sollte ein Umdenken stattfinden. Lernen Sie Ihre Stärken kennen und wodurch Sie sich grundsätzlich im positiven Sinne von anderen Bewerbern unterscheiden. Diese Punkte müssen im Gespräch klar verbalisiert werden. Selbstbewusstsein und eine gute Selbstvermarktung sind dabei wichtige Erfolgsfaktoren für Sie!

Um Ihre Angst vollständig zu besiegen, müssen Sie sich nicht verstellen - das wäre kontraproduktiv und Sie würden nicht mehr authentisch wirken können. Sie müssen auch nicht “dick auftragen” oder sich gar als Top-Kandidat aufspielen - auch diese Taktik würde eher negativ auf die Interviewer wirken. Das richtige Maß ist wichtig.

Mit großer Sicherheit können auch Sie Ihre Ängste bald verlieren oder zumindest in den Griff bekommen! Lassen Sie sich auf keinen Fall entmutigen und üben Sie bei jeder Gelegenheit.

Sie wissen nicht, wie Sie dies in Ihrer aktuellen Situation in den Griff bekommen sollen? Kein Problem - sprechen Sie uns an - wir helfen Ihnen gern weiter!





Die 5 häufigsten Fehler im Vorstellungsgespräch


Auch nach einer intensiven Vorbereitung auf ein wichtiges Bewerbungsgespräch läuft der Bewerber Gefahr – meist aus reiner Nervosität – die nachfolgenden 5 Verhaltensregeln nicht oder nur unzureichend zu beherzigen:
 

1. Die Frage nach Ihren persönlichen Stärken
 

Haben Sie grundsätzlich immer 2-3 praktische Beispiele für Ihre positiven Charakterzüge parat, die gerade der zu besetzenden Stelle und dem Unternehmen speziell zugute kommen.
 
2. Wie sieht Sie eine andere Person?
 

Um den Abgleich zwischen Selbst- und Fremdbild zuzulassen, sollten Sie sich immer in die Sichtweise eines ehemaligen Arbeitskollegen oder eines ehemaligen Vorgesetzten hineinversetzen können.

 
3. Ihr persönlicher Umgang mit Stress
 

Der Interviewer will erfahren, ob Sie belastbar sind und wie Sie in solchen Belastungssituationen reagieren. Tipp: Seien Sie ehrlich aber präsentieren Sie sich und Ihr Verhalten positiv!

 
4. Haben Sie noch Fragen?
 

Als interessierter Bewerber sollten Sie an dieser Stelle immer noch 2-3 Dinge über die Aufgabe wissen wollen. Tipp: Notieren Sie sich Ihre Fragen bereits vor dem Gespräch!

 
5. Was sollten wir sonst noch über Sie wissen?
 

Bei dieser Frage haben Sie die Gelegenheit, Herausragendes über sich zu berichten. Tipp: Erzählen Sie doch z.B. von einem wichtigen Projekt, welches Sie erfolgreich in die Praxis umgesetzt haben!